Die Prüfung
Die Prüfung sollte in einem würdigen Rahmen abgehalten werden. Die gestellten Prüfungsaufgaben werden objektiv erfüllt oder nicht. Dabei muss der Prüfer unparteiisch sein. Zur Hilfestellung in der Beurteilung des Prüflings gibt es ein Punkte-Bewertungssystem:

0 Punkte nicht erfüllt
1 Punkte bedingt erfüllt
2 Punkte erfüllt
3 Punkte voll erfüllt


In dem Schuss auf die Auflage sollen alle prüfungsrelevanten Technikelemente sichtbar werden.
Das Treffen eines Zieles ist zunächst nebensächlich. Von den gezeigten Schüssen sollte der überwiegende Teil eine fehlerfreie Technik zeigen.

Sollte der Prüfer während des Schießens grundlegende Fehler feststellen, kann er die Prüfung abbrechen. Jedoch sollte er dem Prüfling die Gründe darlegen und ihm helfende Hinweise für ein geeignetes Training bis zur nächsten Prüfung geben.

Die Prüfungen für Fortgeschrittene sollten in der Halle durchgeführt werden, um Witterungseinflüsse auf die Mindestergebnisse zu vermeiden.

Eine Durchschrift des Prüfungsprotokolls wird an den Schüler ausgehändigt, damit dieser die beschriebenen Mängel beseitigen kann.

Eine nicht bestandene Prüfung kann wiederholt werden. Es gelten dann die normalen Wartezeiten.

Nach der Prüfung meldet der Prüfungsleiter die erfolgreichen Prüflinge an das Kollegium. Dieses führt eine Kartei über alle Prüfungen bundesweit.

Prüfungsgebühren
Um die Organisation der Gürtelprüfungen sowie der zentralen Verwaltungsaufgaben (Porto, Prüferlehrgänge, Gürtel, Dokumentation, Internetauftritt etc.) zu finanzieren, werden folgende Prüfungsgebühren erhoben:

Ausbildungsnachweisheft:   2,80 Euro
Schülerklasse:   8,00 Euro
Fortgeschrittenenklasse: 12,00 Euro
Meisterklasse: 20,00 Euro

Sollte kein Gürtel übersandt werden, verringern sich die Kosten um 4 Euro.
Bei Grundeinstufungen ganzer Vereine wird nur eine Prüfungsgebühr pro Prüfling erhoben.