Konzept

 

Warum ein System für den Bogensport?

Das Ziel der Begründer des KFS-Systems lag in der Überzeugung, dass mit einem einheitlichen Ausbildungsystem eine Voraussetzung geschaffen werden sollte, um den Bogensport in Deutschland flächendeckend weiter voran zu bringen. Nur wenn in der Breite des Sportes systematisch gearbeitet wird, kann man die Basis schaffen, aus einem umfänglichen Angebot für Hobbysportler die entsprechenden Wettbewerbs- und Leistungssportler heraus zu kristallisieren.

Viele Vereine in Deutschland leisten hier schon lange wertvolle Arbeit. Dennoch konzentriert sich dies immer wieder auf wenige Zentren. Durch unterschiedliche Methoden wird evtl. auch nicht immer mit der „gleichen Sprache“ gesprochen. Das Vorhandene zu nutzen und die gemeinsamen Kenntnisse und Erfahrungen in ein einheitliches Aufbaukonzept für den deutschen Bogensport zusammenzuführen ist ein Ziel des KFS. Die Einladung, daran mitzuwirken und sich anzuschließen, gilt für alle Bogensportvereine.

 

Welche Rolle spielt dabei KFS?

KFS bietet den Rahmen für die o.a. Ziele. Hier wurde in Zusammenarbeit mit Bundes- und Vereinstrainern die Grundlage für das Ausbildungskonzept geschaffen. Die KFS-Organisation bietet Unterstützung bei allen Belangen des Systems an. Die konkrete Umsetzung liegt in der Hand der einzelnen Vereine. Diese treffen eine entsprechende Koorperationsvereinbarung, wenn sie sich dem KFS anschließen wollen. 

 

Wird das System weiterentwickelt?

Die KFS-Organisation sorgt über Symposien und sonstige regelmäßige Treffen für einen Erfahrungsaustausch zwischen allen angeschlossenen Vereinen, der auch in die Trainingsumsetzung einfließen soll. So werden neue Erkenntnisse immer wieder in das Konzept eingebaut und für Verbesserungen genutzt.

 

Wie wird mit den Kosten für Gürtelprüfungen etc. verfahren?

Die Gebühren im Zusammenhang mit Gürtelprüfungen werden von den einzelnen Vereinen erhoben und bleiben auch dort. Daraus werden die Kosten für Gürtel sowie Ausbildungsnachweishefte finanziert. Überschüsse verbleiben bei den Vereinen und können z.B. für die Nachwuchsausbildung eingesetzt werden.

Gebühren unterstreichen aber auch die Ernsthaftigkeit in der Umsetzung des Konzeptes („Was nicht kostet, taugt auch nichts“) beim Verein und den Sportlern (Ziele, für die man zahlt, werden intensiver verfolgt).